Wissenschaftlerin und beliebte Content-Creatorin: Die Würzburgerin Amelie Reigl schafft es unter die Top 3 der Miss Germany Wahl. Den Titel „Miss Germany 2026“ erhält sie zwar nicht, dafür wird sie während der Show aber mit dem Female Founder Award ausgezeichnet. Im Labor züchtet sie menschliche Haut, um Tierversuche in der Forschung zu reduzieren. Dafür entwickelt sie mit ihrem Start-Up „TigerShark Science“ komplexe Hautmodelle, an denen Wirkstoffe getestet werden. Unter dem Namen „diewissenschaftlerin“ teilt sie mit 400.000 Menschen auf Instagram und Tiktok ihren Alltag.   Forschung lange kein Männerfeld mehr Mit ihren Social-Media-Kanälen will die 31-jährige Würzburgerin Vertrauen in die Wissenschaft stärken. Dabei nimmt sie ihre Follower nicht nur auf ihrem Alltag ins Labor mit, sondern klärt auch alltägliche Fragen wie „Warum ist Lachen ansteckend?“ oder „Warum beruhigen wir uns bei Berührungen?“. Ihr Ziel: Wissenschaft nahbarer machen und vor allem Frauen und Mädchen zeigen: Was ich kann, kannst du auch!   Miss Germany nicht mehr nur reiner Schönheitswettbewerb Eine obere Altersgrenze bis zu der Frauen sich bewerben können, Bikinilaufsteg oder das Ausschließen von Müttern und verheirateten Frauen - in der Vergangenheit wurde der Wettbewerb häufig aufgrund seiner oberflächlichen Herangehensweise kritisiert. Mittlerweile hat sich das Bild der Misswahl geändert. Es soll nicht mehr der Fokus auf das „traditionelle Schönheitsbild“ gelegt werden. Der Wettbewerb soll Frauen ehren, die Verantwortung übernehmen, innovative Ansätze liefern und beispielsweise als Gründerinnen oder Forscherinnen herausstechen. Dabei wird den Kandidatinnen eine Plattform geboten, die weibliche Talente vernetzt, entdeckt und fördert.