Bis weit in den Abend war die Bahnstrecke bei Gemünden am Donnerstag gesperrt. Grund war ein Güterzug mit einem vermeintlichen Leck. Bereits am Mittag hatte ein Bahnarbeiter im Gemündener Bahnhof Gasgeruch an einem Tankwaggon mit Erdöl-Produkten wahrgenommen. Der Bereich wurde gesperrt, ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte an. Um Funkenflug zu verhindern, wurde beispielsweise die Stromleitung geerdet. Eine Absuche brachte dann aber kein Leck zutage. Wahrscheinlich ist, dass das Gas aus einem dafür vorgesehen Entlüftungsrohr ausgetreten ist. Gegen 20:20 Uhr konnte die Bahnsperrung aufgehoben werden. Insgesamt stauten sich bei 130 Zügen über 12.300 Verspätungsminuten an.