Die Missio-Geburtsstation am Klinikum Würzburg Mitte (KWM) hat im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt – die finanzielle Lage war sehr angespannt. Um die Station zu erhalten, haben die Stadt Würzburg sowie die Landkreise Würzburg und Main-Spessart eine finanzielle Unterstützung von insgesamt über 1,8 Millionen Euro beschlossen. Das Geld ist aber noch nicht auf dem Konto der Klinik angekommen, weil die Stadt derzeit alle Zahlen prüft. Danach soll die Hilfe ausgezahlt werden.
Für das KWM ist das eine große Entlastung: Ein großer Teil des Defizits von rund 2,4 Millionen Euro kann damit ausgeglichen werden. Den Rest übernimmt die Stiftung Juliusspital.
Bis Juni wollen alle Beteiligten außerdem ein langfristiges Finanzkonzept erarbeiten, damit die Geburtshilfe am KWM dauerhaft gesichert ist. So können hier weiterhin jedes Jahr rund 2.500 Kinder zur Welt kommen.
Hintergrund:
Die Geburtsstation am KWM schreibt seit Jahren rote Zahlen. Weil die Stiftung Juliusspital die Verluste nicht mehr allein tragen kann, springen nun Stadt und Landkreise ein. Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach der Zahl der Frauen aus den jeweiligen Regionen, die am Missio-Krankenhaus entbinden.


