Täglich sind weit über hunderttausend Fahrzeuge auf den Autobahnen in Unterfranken unterwegs. Damit die Strecken sicher bleiben, müssen Fahrbahnen und Brücken regelmäßig kontrolliert und saniert werden. Auch in diesem Jahr müssen sich Autofahrer deshalb wieder auf einige Baustellen einstellen – vor allem auf der A7.
Der Bund investiert heuer rund 190 Millionen Euro in die Autobahnen der Region. Ein Großteil des Geldes fließt laut der Autobahn GmbH Nordbayern in die Sanierung von A7-Brücken.
Einige Bauprojekte laufen bereits seit mehreren Jahren und werden nun fortgesetzt. Gute Nachrichten gibt es für Pendler zwischen Würzburg und Schweinfurt: Der Ersatzneubau der Talbrücke Stettbach am Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck steht kurz vor der Fertigstellung. Nach rund fünf Jahren Bauzeit sollen die Arbeiten im Sommer abgeschlossen sein.
Weiter nördlich Richtung Fulda wird ebenfalls gebaut. Im Landkreis Bad Kissingen werden derzeit die Talbrücken Thulba und Römershag erneuert. Die Fertigstellung ist für 2027 beziehungsweise 2028 geplant. Die Bauwerke stammen noch aus den 1960er-Jahren und haben inzwischen ihre Belastungsgrenze erreicht.
Mainbrücke Marktbreit als größtes Bauprojekt
Neben den laufenden Projekten stehen auch neue Maßnahmen an. Das größte neue Bauvorhaben in Unterfranken betrifft die Mainbrücke bei Marktbreit. Die A7-Brücke muss komplett abgerissen und neu gebaut werden. Die Vorbereitungen laufen bereits, ein Termin für den Abbruch steht aber noch nicht fest.
Die Kosten für das Projekt liegen bei knapp 400 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2034 geplant. Die neue Mainbrücke soll über eine Länge von mehr als 920 Metern möglichst filigran wirken. Der Neubau ist notwendig, weil die bestehende Brücke massive Schäden aufweist.


