Die Schweinfurter Industrie hat in den vergangenen Jahren schwierige Zeiten hinter sich – viele Unternehmen spüren noch die Auswirkungen der Wirtschaftskrisen. Doch nun gibt es Grund zur Zuversicht: Die Region rüstet sich für die Zukunft und setzt auf Innovation und gezielte Unterstützung.  Ministerpräsident Markus Söder kündigte an, dass jetzt acht Millionen Euro an Transformationshilfen an die Unternehmen ZF und Schaeffler fließen. Insgesamt stehen 60 Millionen Euro bereit, davon 20 Millionen Euro speziell für Tech-Projekte, um die Firmen zukunftsfähig zu machen.  Zudem könnte Schweinfurt zu einem deutschen Zentrum für Künstliche Intelligenz werden. Söder setzt auf eine von fünf geplanten europäischen KI-Gigafactorys in der Stadt. Schweinfurt bietet ideale Voraussetzungen: viel Platz auf freien Flächen, Nähe zum Internetknoten Frankfurt und eine stabile Stromversorgung durch die Suedlink-Leitung. Bei Umsetzung des Projekts würden hunderte neue Hightech-Arbeitsplätze entstehen.  Trotz dieser positiven Perspektiven bleiben die Sorgen der Beschäftigten groß. Seit 2024 wurden in Schweinfurt rund 3500 Industriearbeitsplätze abgebaut. Deshalb hat die IG Metall Ministerpräsident Söder am Rande der Kabinettssitzung mit den Anliegen der Beschäftigten konfrontiert. In einem Positionspapier fordert die Gewerkschaft die konsequente Umsetzung von Förderzusagen, die Beschleunigung von Zukunftsprojekten, faire Wettbewerbsbedingungen sowie eine Stärkung der Region und eine aktive Gestaltung der Transformation. Söder nahm sich Zeit für Einzelgespräche und bekräftigte die Unterstützung der Staatsregierung für Schweinfurt.