Das Hauptzollamt Schweinfurt hat entscheidend dazu beigetragen, einen Corona-Betrüger zu überführen.

Wie der Zoll mitgeteilt hat, ist die Finanzkontrolle Schwarzarbeit bei ihren Ermittlungen auf einen 34-jährigen Mann aus Mannheim gestoßen, der Corona-Hilfen in Höhe von rund 450.000 Euro missbraucht haben soll.

Er hatte demnach eine Baufirma nur zu dem Zweck betrieben, um fiktive Rechnungen auszustellen und sich so über Umwege staatliche Hilfen zu erschleichen. Unter dem Druck der Beweise des Schweinfurter Hauptzollamts hat der Mann schließlich gestanden.

Das Landgericht Frankfurt am Main hat ihn wegen Betrugs in Tateinheit mit Subventionsbetrug zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.