Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst haben am Dienstag den Ablauf an der Würzburger Uniklinik stark beeinträchtigt. Laut Klinikangaben mussten rund zwei Drittel der geplanten Operationen verschoben oder abgesagt werden. Auch bei Behandlungen und Sprechstunden kam es vereinzelt zu langen Wartezeiten. Die Notfallversorgung war jedoch jederzeit gesichert: Jeder, der in einer akuten Notsituation war – etwa bei einem Herzinfarkt – wurde selbstverständlich behandelt. Verdi fordert für die Beschäftigten sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro pro Monat. Die Verhandlungen mit den Ländern gehen am Mittwoch weiter, und es zeichnet sich Bewegung ab: Die Länder haben mehr Geld insbesondere für Schicht-, Nacht- und Feiertagsdienste angekündigt, während auch Verdi offenbar zu Kompromissen bereit ist.