Bundesweit fehlt es an Wohnungen – und da gibt es nun gute Nachrichten aus Unterfranken. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Baugenehmigungen deutlich gestiegen. Rund 3.800 neue Wohnungen wurden genehmigt – knapp ein Viertel mehr als im Jahr 2024, wie das Statistische Landesamt mitteilt.
Damit zeichnet sich eine Trendwende ab – nicht nur in unserer Region, sondern bayernweit. Im Freistaat wurden 2025 über 54.000 neue Wohnungen genehmigt, ein Plus von rund fünf Prozent.
Dennoch bleibt Vorsicht geboten: Das Niveau vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist noch lange nicht erreicht. 2021 lag die Zahl der genehmigten Wohnungen noch bei 80.344. Eine echte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist also weiterhin nicht in Sicht.
Wohnungsbaugenehmigungen sind nicht gleich Wohnungsbauten, weil nicht jede genehmigte Wohnung tatsächlich gebaut wird. Die Zahl der Baugenehmigungen ist aber einer der wichtigsten Indikatoren für die künftige Entwicklung des Wohnungsbaus.


