??Es ist Zeit zu handeln - und zwar möglichst schnell. Die Stimmung in der unterfränkischen Metall- und Elektroindustrie ist deutlich angespannt. Kein einziges Unternehmen bewertet die inländische Geschäftslage aktuell als gut. ?Das zeigt die aktuelle Winter-Konjunkturumfrage in der unterfränkischen Metall- und Elektroindustrie. Der erhoffte Aufschwung scheint ausgeblieben, stattdessen bleibt nur die Hoffnung, dass sich die Lage nicht noch weiter verschlechtert. ?Die Unternehmen berichten, dass im Ausland mehr produziert, mehr investiert und auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das würde deutlich machen, dass der Wirtschafts- und Industriestandort hier das Problem ist - Deutschland sei schlichtweg nicht mehr wettbewerbsfähig. ?Um den Wohlstand zu sichern, fordert der Verband daher eine schnell und entschlossen handelnde Regierung. ?Ein kleiner Teil der Betriebe plant zwar Investitionen: Rund 15 Prozent der Unternehmen wollen ihre Produktion steigern. Gleichzeitig rechnen jedoch mehr als 37 Prozent mit Produktionsrückgängen. ?Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich die Folgen der schwierigen Lage. Rund 21 Prozent der Betriebe erwarten einen Stellenabbau. Für dieses Jahr gehen die Verbände von einem Verlust von etwa 2.000 Arbeitsplätze aus. Damit würde Zahl der Beschäftigten in Region auf rund 86.000 sinken - Ende 2024 arbeiteten in Unterfranken noch gut 89.000 Menschen in der Branche. ?Die Forderung ist klar: konkrete Maßnahmen statt politischer Ankündigungen. Die Metall- und Elektroindustrie sei das Herz der bayerischen Wirtschaft - und müsse zukunftsfähig bleiben. ?