Fünf Stelliten aus Würzburg warten auf ihre Reise ins All. Die Satelliten sind gerade mal schuhkartongroß. Alle drei Tage sollen sie künftig Bilder von Bayerns Landfläche liefern.
Die Kleinsatelliten sind am Donnerstag der Öffentlichkeit präsentiert worden. Die Daten eigenen sich für Hochwasserprognosen und zur Beobachtung von Klimaveränderungen.
Im Februar wird der Transport in die USA gestartet. Von dort gelangen sie mit einer Rakete ins Weltall, 460 Kilometer über der Erde werden die fünf Satelliten aus Würzburg ihre Bahnen ziehen Die ersten Bilder sind in etwa einem Jahr zu erwarten.
Das Projekt startet mit fünf Satelliten, die decken zunächst nur einen Teil von Bayern ab. Sollte das Projekt wie geplant funktionieren, werden 25 weitere ins All geschickt.
Mit einer Rakete werden die Satelliten ins All gebracht und bei einer gewissen Höhe ausgestoßen. Im Orbit fahren sie, wie ein Computer ihr System hoch. Die Ingenieure am Boden müssen dann ca. 30 Minuten warten, bis das erste Signal kommt. Erst dann können sie weitere Einstellungen vornehmen.
Gerade mal zehn Kilogramm wiegt einer der Würzburger Klein-Satelliten, sie sind mit einer Geschwindigkeit von sieben Kilometern pro Sekunden unterwegs. Um einmal die Welt zu umrunden brauchen sie nur 90 Minuten.


