Forscher der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt bringen KI-Kompetenz jetzt nach Brüssel.
Im Europäischen Parlament haben sie Vorschläge vorgestellt, wie Europa bei Künstlicher Intelligenz unabhängiger werden kann. Dabei ging es um offene Software, besseren Zugang zu Kapital, einen gemeinsamen europäischen Markt und weniger Steuerbelastung für Unternehmen.
Präsentiert hat die Vorschläge Prof. Dr. Ivan Yamshchikov vom Center für Künstliche Intelligenz der THWS, kurz CAIRO. In Brüssel sprach er außerdem über die Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Pleias und den Einsatz von europäischen Hochleistungsrechenzentren.
Ziel ist, Europa bei Künstlicher Intelligenz eigenständiger zu machen - mit Open-Source-Systemen und mehr Innovation durch kleinere Teams. CAIRO selbst entwickelt KI-Lösungen mit Fokus auf offene Technologien und den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Forschung wird unter anderem durch das EU-Projekt AIOLIA und die Hightech Agenda Bayern unterstützt. Die THWS liefert so einen regionalen Beitrag für die europäische KI-Entwicklung und stärkt die Position von Bayern als Standort für angewandte Forschung.


