Wer in Unterfranken auf Wohnungssuche ist, hat es nicht leicht - das Angebot ist knapp, die Preise oft hoch. Trotzdem gibt es Lichtblicke: Würzburg und Schweinfurt zählen im bayernweiten Vergleich zu den günstigeren Städten. Das zeigt eine neue Studie des Immobilienverbands Deutschland. Würzburg gehört mit über 130.000 Einwohnern zu den acht größten Städten Bayerns. Trotzdem liegen die Angebotsmieten hier für Bestandswohnungen meist zwischen 10 und 14 Euro pro Quadratmeter. Richtig günstige Wohnungen unter 10 Euro sind selten, mehr als 20 Prozent der Inserate liegen bei 16 Euro oder mehr. In der 120.000 Einwohner-Stadt Erlangen beispielsweise kostet rund die Hälfte aller angebotenen Wohnungen 14 Euro oder mehr pro Quadratmeter. Auch in Schweinfurt ist das Mietniveau im Vergleich zu anderen mittelgroßen Städten niedrig. Extrem günstige oder teure Wohnungen gibt es kaum auf dem Markt - rund jede dritte angebotene Wohnung kostet zwischen zehn und zwölf Euro pro Quadratmeter.