??Es war ein rekordverdächtiger Kokain-Fund - Im letzten Jahr hat das Landeskriminalamt in einer Lagerhalle bei Abtswind etwa 300 Kilogramm Kokain sichergestellt.
?Wie die Würzburger Staatsanwaltschaft jetzt mitgeteilt hat, wurde Anklage gegen drei Männer erhoben, es geht um den Verdacht des bandenmäßigen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
?Sie sollen die Drogen in der Halle zwischengelagert haben, um sie später weiterverkaufen zu können.
?Insgesamt soll die ganze Gruppe, zu der wohl auch die drei Angeklagten gehören, laut Staatsanwaltschaft über 1,4 Tonnen Kokain verkauft haben. Der Wert wird auf etwa 70 Millionen Euro geschätzt.
?Zum Hintergrund
?Wie berichtet, hatte alles seinen Anfang genommen, als ein aufmerksamer Landwirt im Juli mehrere verdächtige Personen an der Lagerhalle im Landkreis Kitzingen bemerkte und die Polizei verständigte.
?Zunächst waren laut LKA 200 Kilo Kokain in 20 Metallbehältern gefunden worden, später entdeckten die Ermittler weitere Drogen in einem Schmuggelversteck in einem Auto.
?Vor Ort konnten die Beamten einen Schweizer und zwei Franzosen festnehmen. ?


