Zwei Nachtzüge sind in der Nacht zum Donnerstag bei Rottendorf mit einer Streusalzkiste bzw Teilen davon kollidiert. In der Folge musste die Bahnstrecke bei Rottendorf für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden.
Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. Die Bundespolizei geht davon aus, dass die Streusalzkiste absichtlich auf die Gleise gestellt wurde. Sie ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Zunächst war gegen 3 Uhr 30 ein Nachtzug auf dem Weg nach Amsterdam mit der Streusalzkiste nahe Rottendorf zusammengestoßen. Der Lokführer hatte die Kiste zwar gesehen und eine Notbremsung gemacht, der Zug kam aber nicht mehr rechtzeitig zum Stehen.
Beim Zusammenprall landeten Teile der Kiste auf dem Nachbargleis und trafen einen Zug, der in der Gegenrichtung unterwegs war. Beide Züge mit insgesamt 240 Reisenden mussten vor Ort erstmal stehen bleiben, bis sie ein Experte der Deutschen Bahn auf Schäden untersucht hatte. Danach konnten sie weiterfahren.


