Auch dieses Jahr hat die Silvesternnacht den Einsatzkräften in Unterfranken keine Ruhe gelassen. Besonders einsatzstark verlief die Nacht im Landkreis Würzburg: Brände, Verletzte und sogar ein Todesfall beschäftigten die Rettungskräfte in der Region. Die Integrierte Leitstelle zählte 81 Notfalleinsätze. Im Vergleich zum Jahreswechsel 2024 auf 2025 waren das fast doppelt so viele.
In den restlichen Landkreisen verlief die Silvesternacht verhältnismäßig ruhig.
Landkreis Würzburg: Eine Tote nach Balkonbrand
Besonders tragisch war ein Einsatz, bei dem eine ältere Dame verstarb. Die Rettungskräfte wurden zu einem Balkonbrand am Heuchelhof gerufen. Rauch war in die Wohnung der Dame gelangt. Bereits vor Ort musste sie wiederbelebt werden. Trotz der Rettungsmaßnahmen verstarb sie später im Krankenhaus.
Ein weiterer Balkonbrand führte zur Räumung eines Hochhauses im Stadtteil Lindleinsmühle. Der Brand war auf einem Balkon im elften Stock ausgebrochen. Ein Übergreifen auf weitere Stockwerke konnte verhindet werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Und selbst die Einsatzkräfte kamen nicht unbeschadet davon: Traurigerweise wurden auch in Würzburg Rettungskräfte auf ihrem Einsatz mit Raketen und Böllern beschossen.


