Falscher Umgang mit Böllern, eine Alkoholvergiftung oder einen Sektkorken ins Auge geknallt - an Silvester herrscht in den Notaufnahmen in der Region oft Hochbetrieb. Dafür sind die Krankenhäuser und Kliniken personell gut aufgestellt, teilten sie auf Nachfrage mit.
Die Uniklinik Würzburg setzt zusätzliches pflegerisches und ärztliches Personal ein.
Im Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt, der Klinik Kitzinger Land und dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt gibt es dagegen keine generelle personelle Aufstockung. Sollte das Aufkommen unerwartet steigen, gibt es aber entsprechende Bereitschaftsdienste.
Damit Rettungsdienste und Notaufnahmen entlastet werden, appelliert die Uniklinik an das Verantwortungsbewusstsein der Menschen.
Die meisten Verletzungen entstehen durch falschen oder leichtsinnigen Umgang mit Feuerwerk - beispielsweise Verbrennungen an den Händen, im Gesicht oder der Verlust von Fingern. Auch Knalltrauma gehören zu den typischen Silvesterverletzungen.
Zu viel Alkohol kann zudem zu Vergiftungen, Stürzen oder Unfällen im Straßenverkehr führen. Aber auch Glätte und Dunkelheit erhöhen das Unfallrisiko.


