Nach und nach sterben Gehirnzellen ab und Betroffene verlieren ihre Erinnerung oder ihre Sprache - in Deutschland erkranken immer mehr Menschen an Demenz. Allein in Unterfranken sind fast 25.000 Menschen erkrankt: Tendenz steigend. Erfreulich ist dabei aber: Die Menschen werden in der Region gut versorgt. Es gebe genügend Betreuungsangebote. Das hat die Alzheimer Gesellschaft Würzburg/Unterfranken e.V. auf Anfrage mitgeteilt. Gleichzeitig fehlt es aber auch hier immer mehr an qualifiziertem Personal. Zum Hintergrund Dass immer mehr Menschen an Demenz erkranken, liegt vor allem daran, dass die Bevölkerung immer älter wird. Allerdings sind die Menschen in der Region auch wachsamer geworden und gehen deutlich früher zum Arzt, so die Alzheimer Gesellschaft weiter. Indikatoren für die Krankheit gibt es viele - beispielsweise sind Menschen, die viel Alkohol trinken, rauchen, sich wenig bewegen oder adipös sind, eher anfällig. Aber auch Schwerhörigkeit, Depressionen, Kopfverletzungen oder Herzerkrankungen können dazu führen. Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Betroffene verlieren nach und nach immer mehr kognitive Fähigkeiten wie Erinnerung, Wahrnehmung, Denken und Sprache.