Den Bäumen im Würzburger Stadtgebiet geht es besser. Das wurde am Dienstagnachmittag im Umweltausschuss des Stadtrates deutlich. Nachdem es in den letzten Jahren sehr trocken war, hat es 2024 viel geregnet - dadurch haben auch die Bäume im Würzburger Stadtwald mehr Wasser abbekommen.
Sowohl junge als auch alte Waldbäume konnten sich erholen. Gerade der Anteil von dürren Bäumen ist signifikant gesunken.
Einen Knackpunkt gibt es aber dennoch: In den letzten Jahren sind bei Sturm und starkem Wind viele Bäume umgestürzt - denn: die Stämme sind nach den Dürrephasen noch nicht ganz stabil, die Wurzelsysteme im Boden sind noch labil.
Wie berichtet, ist es 2023 sogar zu einem tödlichen Unfall gekommen. Eine 20 Meter hohe Buche war im Würzburger Ringpark auf zwei Menschen gestürzt. Eine 59-Jährige erlag kurz darauf ihren Verletzungen.
Größere Wiederaufforstungen auf Kahlflächen - wie in vielen Gebieten Deutschlands üblich - braucht es in Würzburg nicht.
Mit Blick auf den Klimawandel will die Stadt bei Baumpflanzungen künftig mehr auf hitzeresistentere Baumarten setzen. Beispielsweise auf Eichen, Hainbuchen und Elsbeeren. In diesem Jahr plant die Stadt, insgesamt 8.000 kleine Bäume zu pflanzen.